17 | 10 | 2017

Besuche des Pfarrers

Gern besucht der Pfarrer die Kranken zuhause und im Krankenhaus. Normalerweise gehe ich während der Schulzeit alle 14 Tage ins Krankenhaus nach Bogen und Straubing. Ich fahre aber auch nach Cham, Roding und Regensburg, wenn mich jemand darauf aufmerksam macht. In die 9 Altersheime komme ich 4 mal im Jahr. Wenn jemand von den Angehörigen in ein Altersheim  kommt, nehme ich auf Wunsch gern jemand in meine Besucherliste auf.
Ich freue mich, wenn jemand sagt, H.Pfarrer, schauen sie einmal bei mir vorbei. Hausbesuche mache ich gern, wenn es erwünscht ist.

Gastfreundschaft

Bei uns ist jeder willkommen. Jeder Geistliche darf bei uns zelebrieren oder konzelebrieren, er kann auch eine Taufe, Trauung oder  Beerdigung übernehmen. Ich habe da nichts dagegen. Ich kenne keinen klerikalen Neid. Das Gleiche gilt für Chöre von auswärts. Ich freue mich aber, wenn einer unserer Chöre singen darf. Gerade bei Hochzeiten soll wie bisher freie Wahl sein.

HANDY-NUMMER VOM PFARRER

Die Handynummer vom Pfarrer – 0171/881 3159 – steht auf jedem Pfarrbrief. Zuerst bitte den Pfarrer im Pfarrhaus anrufen – 09964/60066. Falls er nicht im Pfarrhaus zu erreichen ist, dann ist er auf jeden Fall über das Handy erreichbar.

Das Handy wird zu über 95 % nur angerufen, wenn etwas dringend ist und keinen Aufschub erlaubt. Das ist auch gut so.

Ich will für euch immer da sein, wenn ihr mich braucht. Viele Pfarrer geben ihre Handynummer nicht bekannt, weil sie Angst haben, wegen jeder Kleinigkeit angerufen zu werden. Bei uns ist das Gott sei Dank nicht so. Die allermeisten gehen mit dem Anruf auf das Handy sehr verantwortungsvoll um. Dafür sage ich ein herzliches Vergelt’s Gott.


HEILIGE MESSE-GELD

Eine Messe ist unbezahlbar!! Keiner hat so viel Geld, dass er eine Messe bezahlen könnte. Jemand hat gemeint: „Was nichts kostet, ist nichts wert“.
Frage: Ist das Leben nichts wert, ist die Liebe nichts wert? Das Leben, die Liebe, die Gesundheit und vieles mehr ist unbezahlbar. Das Wesentliche ist nicht mit Geld zu kaufen! Das ist auch gut so.
All das ist ein Geschenk und dazu gehört auch die Heilige Messe. Wer darüber nachdenkt, wird mir recht geben. Wer sagt, es war immer so, der soll sich die Frage stellen – was würde Jesus dazu sagen?
Die 5 €, die für die Priester in der 3. Welt gegeben werden, sind nicht für die Messe, sondern als Gabe für den Lebensunterhalt dieser Priester, die ein sehr geringes, bzw. gar kein Gehalt bekommen.

Vergelt´s Gott

allen, die es gut mit mir meinen, die offen und ehrlich zu mir sind, die mit mir und nicht über mich reden und die mitarbeiten an einer geschwisterlichen Gemeinde. Eigentlich sollte das für einen Christen selbstverständlich sein.


DAS WESENTLICHE IM LEBEN IST GRATIS

Das, was das Leben wertvoll macht, kostet nichts und ist nirgends zu kaufen. Liebe kannst du nicht kaufen, ebenso wenig Vertrauen, Versöhnung, Zufriedenheit. Das Wesentliche im Leben ist gratis. Du kannst auch die Liebe und Gnade Gottes nicht kaufen, sie ist kostenlos, sie wird dir geschenkt.

Ebenso wenig kannst du eine Heilige Messe bezahlen. Sie ist unbezahlbar. Das Messstipendium ist eigentlich ein Teil des Priestergehaltes und für die Pfarrgemeinde. In der „3. Welt“ ist das sinnvoll. Die Priester müssen damit auch ihr Leben bestreiten. Bei uns erhält der Pfarrer ein Gehalt, von dem er leben kann.

In Loitzendorf werden nur die Messstipendien von Zeit zu Zeit im Pfarrbrief genannt, die nach Indien geschickt werden.

In Stallwang und Wetzelsberg können weiterhin Messintentionen zwar aufgeschrieben, aber in Zukunft nicht mehr bezahlt werden. Denn eine Messe ist nicht zu bezahlen und Geld und Messe passt nicht zusammen. Wer aber eine Messe in die Mission schicken will, kann 5,-- € Messstipendium geben. Ansonsten wird im Pfarramt und in der Sakristei kein Geld für Messen mehr angenommen! Weiterhin wird in der Kirche ein Körbchen aufgestellt und jeder kann freiwillig für das Gedenken der verstorbenen Angehörigen eine Spende geben, die dann in die Mission weitergeleitet wird.