17 | 10 | 2017

Ecuador ist ein kleines Land in Südamerika, ein wenig größer als die alte Bundesrepublik Deutschland. Die Hauptstadt heißt Quito. Die Bevölkerung ca. 14 Mio. Einwohner, besteht vorwiegend aus Mischlingen (Mestizen), ca. 30 % sind Indios. Das Durchschnittsalter ist 23 Jahre. Über 70 % sind römisch-katholisch und sprechen vorwiegend Spanisch.

Die Indiohilfe ist auf Initiative von den Brüdern Max und Werner Gallmeier im August 1981 entstanden. Sie ist eine private, unabhängige Organisation, die sich im Gebot der Liebe Jesu Christi orientiert. Aus christlicher Überzeugung sieht sie in den Indios Brüder und Schwestern, mit denen sie einen Weg zu einem menschenwürdigen Leben gehen will, das geprägt ist von Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Indiohilfe ist aufgebaut auf die Unterstützung durch die Indio Freunde in Deutschland und auf die Arbeit von Max Gallmeier mit den Indios in der Provinz Bolivar, vor allem im Kanton Guaranda. Die Indiohilfe weiß sich verantwortlich gegenüber den Indios in Ecuador und gegenüber den Indiofreunden in Deutschland, die jährlich über die Arbeit in Ecuador informiert werden.

INDIOHILFE ECUADOR

JAHRESBERICHT 2016

Liebe Indiofreunde,

das Jahr 2016 war in Ecuador von 2 Ereignissen gekennzeichnet: Erdbeben und Verfall des Ölpreises.

Im April wurde das Land von einem schweren Erdbeben erschüttert, das vor allem im Küstenstreifen schwere Schäden anrichtete und über 600 Tote forderte.

Durch den Verfall des Ölpreises rutschte das Land in eine tiefe Rezession, die die Ärmsten am stärksten traf.

Von diesen beiden Punkten war auch unsere Arbeit geprägt.

Durch unsere gute Berufsausbildung konnten wir vielen Menschen ein Einkommen ermöglichen und im Erdbebengebiet gelang es uns, gerade in den abgelegendsten Orten viel Leid zu lindern und den Leuten neue Hoffnung zu geben.

Ein kurzer Überblick über unsere Arbeit

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