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INDIOHILFE ECUADOR

JAHRESBERICHT 2018

Liebe Indiofreunde,
gerne schicke ich Euch einen Bericht über unsere Arbeit im Jahr 2018. Die Schwerpunkte der Indiohilfe sind wie in den letzten Jahren: BERUFSAUSBILDUNG – LANDWIRTSCHAFT – SOZIALHILFE.

Ein kurzer Überblick über unsere Arbeit


Die Schwerpunkte unserer Arbeit im Jahr 2018:

1. DIE BERUFSAUSBILDUNG

2018 verloren viele Menschen ihren Arbeitsplatz und mussten sich durch Gelegenheitsarbeit durchschlagen. Die Gründe für den Verlust des Arbeitsplatzes war die wirtschaftliche Rezession und die vielen Flüchtlinge aus Venezuela, die dringendst Arbeit suchten und für Billigstlöhne zur Verfügung standen.

Aus dieser Situation heraus wollten viele junge Menschen eine Handwerksausbildung, um mit kleinen Betrieben ihre Familie ernähren zu können.

Ausgebildet wurden Schreiner, Mechaniker, Friseure, Köche, Bäcker, Landwirte und Hauswirtschaftskräfte.

Für Frauen wurden Kurse in Kräuterlehre, Handarbeit und Herstellung von Spielsachen durchgeführt.

In der Metzgerei haben 8 Lehrlinge ihr Praktikum absolvieren können.

Alle Kurse und Schulungen sind kostenlos. Die Teilnehmer erhalten Verpflegung und Übernachtung.

Zum 2. Mal wurde ein „Christkindlmarkt“ organisiert, auf dem die Teilnehmer der verschiedenen Kurse ihre Waren anbieten konnten. Die Stände sind jetzt fest auf einem Gelände der Indiohilfe installiert, so dass auch während des Jahres (vor allem bei Festen wie Fasching, Ostern usw.) jederzeit Märkte abgehalten werden können.

Insgesamt konnten wir 299 Frauen und Männer im Jahr 2018 ausbilden.

Ein neues Projekt: Aufbau einer dörflichen Wirtschaft mit einer kleinen Mühle für Mehl und Kraftfutter, einer Bäckerei und einem Dorfladen. Vor Ort können die Produkte der Bauern vermarktet werden. So bleibt das Geld mehr im Dorf.


2. LANDWIRTSCHAFT

Die meisten Indios leben von der Landwirtschaft. Gerade die Kleinbauern haben ein schweres Leben. Gründe dafür sind: Klimawandel, schlechte Ernten, Fehlen von Krediten, fehlende Technik, Probleme mit der Vermarktung.

Nach dem feuchten Vorjahr kam ein sehr trockenes Jahr. Trotzdem fiel die Ernte relativ gut aus und unsere Saatgutbank konnte sich wieder ein wenig erholen. Die Aufforstung mit einheimischen Bäumen wurde stark vorangetrieben.

Auf unserem kleinen Hof können sich Bauern immer informieren. Wir beraten sie in der Tier- und Pflanzenzucht. Großes Interesse findet das Projekt der einfachen Landtechnik. Mit kleinen Maschinen, die für die Bauern erschwinglich sind, wird die tägliche Arbeit auf den kleinen Parzellen in den Anden erleichtert. Für Feldarbeiten und für die Ernte stehen von uns 3 Traktoren und 2 Mähdrescher sowie eine große Zahl von Kleinmaschinen zur Verfügung.

Weiterhin bieten wir den Kleinbauern Zuchtschafe und Meerschweinchen an.

Die Indiohilfe betreibt auch eine Auffangstation für wilde Tiere wie Schlangen, Papageien, Ozelote usw., die bei illegalen Händlern beschlagnahmt oder in Haushalten nicht artgerecht gehalten wurden. Die Tiere werden von meiner Tochter Gabi versorgt und wenn sie in einer guten Verfassung sind wieder frei gelassen.


3. SOZIALHILFE

In unserer Reha werden behinderte Kinder betreut. Die Praxis steht den Armen kostenlos zur Verfügung. Kinder von mittellosen Eltern erhalten ohne Bezahlung Medikamente. Ein besonderes Anliegen waren drei Mädchen, deren Operationen wir mitfinanziert haben und die sich auf dem Weg der Besserung befinden.


4. INDIOHILFE INSGESAMT

Unser Grundsatz lautet: dem Indio ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Für dieses Ziel steht unsere tägliche Arbeit mit den Armen. Mit ihnen zusammen wollen wir die unzähligen Probleme meistern so gut es uns möglich ist.


PRIESTERHILFE

Die Priesterhilfe wurde zusammen mit unserem Bischof geführt. Die Messstipendien wurden an Landpriester in den ärmsten Pfarreien verteilt. Leider wurde unser Bischof Yanez in eine größere Diözese versetzt. Der neue Bischof ist noch nicht lange im Amt. Wir hoffen, dass er mit uns zusammen die Priesterhilfe führt.

Die Karmelitinnen erhielten auch in diesem Jahr die Finanzierung der Sozial- und Krankenversicherung.

Allen Spendern sage ich ein herzliches Vergelt’s Gott für die großzügige Unterstützung unserer Arbeit, die nicht möglich wäre ohne Eure Großherzigkeit.

Ich danke meinem Bruder Werner und seiner Haushälterin Sigrid Müller für die kostenlose Verwaltung und dem großen Engagement für die Indiohilfe.

In großer Dankbarkeit

                Euer


Liebe Indiofreunde,

in 37 Jahren haben wir durch Euer großes Vertrauen in uns und durch Eure hohe Spendenbereitschaft viel für und mit den Indios erreicht. Eure Verbundenheit und Eure Treue waren für uns eine große Motivation, unsere Arbeit tagtäglich zu tun.

Ich sage Euch, liebe Indiofreunde, für Eure Liebe, für Euer Wohlwollen und für Eure vielen kleinen und großen Spenden ein herzliches Vergelt’s Gott.

Ich danke meinem Bruder Max für seinen selbstlosen Einsatz, seiner Frau Silvana und seinen Kindern, die ihn in seiner Arbeit unterstützen.

Ich danke meiner Haushälterin Sigrid Müller, ohne die die ganze kostenlose Verwaltung nicht möglich wäre.

            Euer dankbarer Pfarrer

 


Kontakt

Adresse

Pfarrer Werner Gallmeier
Kirchberg 22
94375 Stallwang

Tel.: 09964/60066
Fax: 09964/60068
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage www.pfarrei-stallwang.de
Spendenkonto
Indiohilfe

Sparkasse Niederbayern-Mitte
IBAN:  DE 62 7425 0000 0240 2600 00
BIC: BYLA DE M1SR G

Spendenkonto
Priesterhilfe
Sparkasse Niederbayern-Mitte
IBAN: DE 30 7425 0000 0240 2612 55
BIC: BYLA DE M1SR G

 

– Spendenquittungen können ausgestellt werden -

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