17 | 10 | 2017

Wort Gottes für uns

Sir 2,6: „Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen“.

Wer auf Gott vertraut, dem wird er helfen und wer auf Gott seine Hoffnung setzt, dessen Wege werden eben. Der Mensch muss sich entscheiden, wem er vertraut, auf wen er hofft. Wenn er auf Innerirdisches vertraut und hofft, wird er immer wieder Enttäuschung erfahren. Nur wer auf Gott vertraut und auf ihn hofft, wird niemals enttäuscht.


Worte zum Nachdenke

Selig ist der Mensch, der mit sich in Frieden lebt. Es gibt auf Erden kein größeres Glück. (Matthias Claudius)

Ich brauche Ruhe und Heiterkeit der Umgebung und vor allem Liebe, wenn ich arbeite. (Adalbert Stifter)

Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe mit der sie getan werden. (Teresa v. Avila)

Du kannst nicht alles mit den Zeitverhältnissen entschuldigen. Du bist es, der sündigt, und nicht die Verhältnisse. Nicht durch die Gesellschaft muss ein Ruck gehen, sondern durch dich und mich. (Joachim Wanke)

Es ist nicht der Verstand, auf den es ankommt, sondern das, was ihn leitet: Herz und Charakter. (Fjodor M. Dostojewski)

 

DIE DREI SIEBE

Aufgeregt kam jemand zu Sokrates gelaufen: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund….“ „Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe geschüttelt?“ „Drei Siebe?“ fragte der andere voll Verwunderung. „Ja, mein Freund, drei Siebe! Lass sehen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ „Nein, ich hörte es erzählen, und …“ „So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen wenigstens gut?“ Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“ „Dann“ unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt“. „Notwendig nun nicht gerade …“ „Also“, lächelte Sokrates, „Wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!

  • Wahrheit – Wahrhaftigkeit
  • Rücksicht auf die Ehre des anderen
  • Kein böses Wort kann wieder „eingefangen“ werden …