Wort Gottes für uns

Weish 8,7: „Maß und Klugheit, Gerechtigkeit und Tapferkeit, die Tugenden, die im Leben der Menschen nützlicher sind als alles andere“.

Die 4 Kardinalstugenden: Maßhalten, Klugheit, Gerechtigkeit und Tapferkeit sind für jeden Menschen, der gut sein will, das Ziel, das er erreichen soll. Wer Maß halten kann, d. h. wer die Extreme meidet und die goldene Mitte sucht, wer gerecht sein kann: d. h. wer schaut, dass jeder das bekommt, was ihm zusteht und versucht keinen zu benachteiligen, wer klug ist, d. h. wer seinen Verstand einsetzt und alles abwägt, und wer tapfer ist, d. h. wer keine Furcht von den Menschen hat und mutig sich einsetzt, der handelt vor Gott gut und recht.


Worte zum Nachdenken

Humor ist die Kunst, sich ohne Spiegel selber ins Gesicht zu lachen. (Paul Althaus)

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht verhindern. Doch du kannst verhindern, dass sie Nester in deinem Haar bauen. (Martin Luther)

So lange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du hast. (Doris Mortmann)

Fehler sind immer dick, wo die Liebe dünn ist. (Charles Haddon Spurgeon)

 

DIE DREI SIEBE

Aufgeregt kam jemand zu Sokrates gelaufen: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund….“ „Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe geschüttelt?“ „Drei Siebe?“ fragte der andere voll Verwunderung. „Ja, mein Freund, drei Siebe! Lass sehen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ „Nein, ich hörte es erzählen, und …“ „So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen wenigstens gut?“ Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“ „Dann“ unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt“. „Notwendig nun nicht gerade …“ „Also“, lächelte Sokrates, „Wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!

  • Wahrheit – Wahrhaftigkeit
  • Rücksicht auf die Ehre des anderen
  • Kein böses Wort kann wieder „eingefangen“ werden …

 

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