AUS DER SITZUNG DES GESAMTPFARRGEMEINDERATES
Bei der Wetzelsberger Pfarrversammlung „Jetz red i“ wurde beantragt, dass die Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft probeweise für eine bestimmte Zeit durchgewechselt werden, damit die Wetzelsberger nicht immer den Frühgottesdienst haben. Der Gesamtpfarrgemeinderat hat jetzt einstimmig beschlossen, dass in den Monaten Juli, August, September die 3 Gottesdienste probeweise durchgewechselt werden, d. h. jede Pfarrei bekommt im Normalfall (Änderungen gibt es nur aus einem triftigen Grund) alle 3 Wochen eine Vorabendmesse, eine Frühmesse und die spätere Messe. Im September wird dann der Pfarrgemeinderat noch einmal über diesen Wechsel beraten.
Ausserdem wird in Zukunft ab Mai der erste Gottesdienst am Sonntag um 8:30 Uhr und der zweite Gottesdienst um 9:45 Uhr gefeiert.
Es ist ganz wichtig, den Pfarrbrief genau zu lesen!!
 
In einer Pfarreiengemeinschaft soll nicht der Ort, wo der Gottesdienst ist, entscheidend sein, sondern der Wille und das Bedürfnis sich am Sonntag für Gott Zeit zu nehmen. Wenn sich der Priestermangel noch weiterhin verstärkt, dann wird man sich an Zeiten zurücksehnen, in denen man nur 5 Kilometer bis zur Kirche fahren musste.

Aushilfe im August
Im August kommt als Urlaubsvertretung Pfarrer Daniel Ogochukwu Onuorah aus Nigeria.

VORANZEIGE:
Bischof Rudolf Voderholzer hält am 18. Oktober 2018 um 19 Uhr im Pfarrheim Loitzendorf einen Vortrag über Fritz Gerlich: Ein katholischer Märtyrer - Im Kampf gegen Hitler. Der Vortrag ist deswegen in Loitzendorf, weil der frühere Pfarrer Holzgartner (Pfarrer in Loitzendorf v. 1923 - 1934) in seinen Tagebüchern über Fritz Gerlich geschrieben hat.

Zukunft der Kirche
Priester in unserer Diözese
541 Priester (davon sind 169 aus dem Ausland=32%) gibt es zurzeit. 182 Einzelpfarreien und 449 Pfarreien in 196 Pfarreiengemeinschaften gab es  bis Dez.2016. In Zukunft sind geplant 418 Priester in 89 Einzelpfarreien und 542 in 229 Pfarreiengemeinschaften. Es werden also immer weniger Priester in größeren Seelsorgsbereichen zusammengefasst. Müßte da die Kirche nicht umdenken und andere Zulassungskriterien für Priester sich überlegen?
 

Vor kurzem habe ich einen Brief erhalten, der mir viel Freude machte. Es ist schön, wenn sich jemand Gedanken macht und bereit ist, umzudenken:

„……. Eine Anmerkung in Sachen „Messen aufschreiben“. Als sie ursprünglich die Änderung des „Messen-Aufschreibens“ vorgenommen haben, dachte ich anfangs auch, was soll das jetzt? Aber bereits nach kurzer Zeit überzeugten mich Ihre Argumente, dass eine Messe sowieso unbezahlbar ist und Sie daher auch kein Geld für den einen bzw. die weiteren 2, 3, 4, 5 Mess-Spender nehmen können.

Die Hl. Messe sollte doch für die Verstorbenen, die in dem entspr. Monat ihren Sterbe- oder Geburtstag haben, gehören und an sie erinnern. Was wäre mit denjenigen, für die niemand eine Messe aufschreiben lässt? Diese würden alle in Vergessenheit geraten.

Somit war die Nennung aller Verstorbenen eine wirkliche Bereicherung (zumindest bleibt das auch so).

Etwas enttäuschend ist jetzt der Rückschritt, dass in allen 3 Pfarreien die Mess-Spender bei den Hl. Messen wieder aufgeführt sind. Das Beiblatt mit den zusammengefassten, zur Mission geschickten Messen hätte vollkommen ausgereicht. Ich dachte, dieses Thema wäre, zumindest in Loitzendorf, längst durch. Aber ich weiß auch, dass dies so nicht in Ihrem Sinne war und Sie sich um des lieben Friedens willen gebeugt haben“.

 

 
 
 
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