Wort Gottes für uns

Sir 14,5: „Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen“.

Wer gegenüber sich selbst geizig ist, sich selbst nichts gönnt, der ist auch geizig gegenüber anderen, der tut auch anderen nichts Gutes. Und wer nichts Gutes sich und anderen tut, der kann nicht glücklich sein. In seiner Enge und in seinem Geiz steht ein solcher Mensch seinem eigenen Glück im Wege.

Wer freigebig ist, wer sich und anderen etwas gönnt, tut sich selbst und anderen etwas Gutes und das macht froh und frei, ja das macht glücklich. Nicht Geiz und Habsucht machen glücklich, sondern Freigebigkeit und Teilen können.

 


Worte zum Nachdenken

Jeder möchte die Welt verbessern; und er könnte es auch, wenn er nur bei sich selbst anfangen wollte. (Karl Heinrich Waggerl)

Das beste Mittel gegen Zorn ist Aufschub. (Seneca)

Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung – warum nicht auch sein Herz? (Indische Spruchweisheit)

Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschließt, zufrieden zu sein. (Klaus Löwitsch)

 

 

DIE DREI SIEBE

Aufgeregt kam jemand zu Sokrates gelaufen: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund….“ „Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe geschüttelt?“ „Drei Siebe?“ fragte der andere voll Verwunderung. „Ja, mein Freund, drei Siebe! Lass sehen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ „Nein, ich hörte es erzählen, und …“ „So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen wenigstens gut?“ Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“ „Dann“ unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt“. „Notwendig nun nicht gerade …“ „Also“, lächelte Sokrates, „Wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!

  • Wahrheit – Wahrhaftigkeit
  • Rücksicht auf die Ehre des anderen
  • Kein böses Wort kann wieder „eingefangen“ werden …

 

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