Wort Gottes für uns

Sir 30,22: „Herzensfreude ist Leben für den Menschen, Frohsinn verlängern ihm die Tage“.

Der Mensch braucht Freude und Frohsinn. Echte Freude, guter Humor und Frohsinn sind Balsam für das Herz. Ohne denen ist das Leben trist. Als Christen können wir voll Freude sein, weil Gott mit uns ist, er denkt an uns, er ist für uns da, er liebt uns. Eine wunderschöne Welt hat er für uns geschaffen, er hat uns erlöst und lässt uns nie im Stich. Ist das nicht Grund zur Freude. Und vor allem hält er das schöne Leben bei ihm für uns noch bereit.

 


Worte zum Nachdenken

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. (Friedrich Nietzsche)

Liebe ist das Einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden. (Ricarda Huch)

Fälle nie eine Entscheidung, wenn du ganz froh oder ganz traurig bist! (unbekannt)

Wähle den, der am wenigsten verspricht; er wird dich am wenigsten enttäuschen. (Bernhard M. Baruch)

Eigentlich war bis vor wenigen Jahrzehnten den Menschen bewusst, dass zur Würde der Person auch und gerade der angemessene Umgang mit den Toten gehört; dass jedes Leben, so kurz oder problematisch es gewesen sein mag, eine kostbare unauslöschliche Spur hinterlässt; (…) dass unsere Verstorbenen letztlich nur in der Hand Gottes geborgen sind.

Doch dieses Wissen scheint sich immer mehr zu verlieren, immer mehr Menschen meinen, dass sich besser ihr Leben in der Anonymität des Todes auflöst. Wind soll die Asche verwehen, Gras über das Leben wachsen.

(…) auch das wussten frühere Generationen besser als wir Heutigen: Sterben und Tod, Zeit und Ewigkeit schenken dem Leben hüben wie drüben Sinn und Würde, Einzigartigkeit und Bestand.                                                                      (Klaus Hurtz)

 

DIE DREI SIEBE
Aufgeregt kam jemand zu Sokrates gelaufen: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund….“ „Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe geschüttelt?“ „Drei Siebe?“ fragte der andere voll Verwunderung. „Ja, mein Freund, drei Siebe! Lass sehen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ „Nein, ich hörte es erzählen, und …“ „So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen wenigstens gut?“ Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“ „Dann“ unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt“. „Notwendig nun nicht gerade …“ „Also“, lächelte Sokrates, „Wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!
  • Wahrheit – Wahrhaftigkeit
  • Rücksicht auf die Ehre des anderen
  • Kein böses Wort kann wieder „eingefangen“ werden …

 

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